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In meinem Blog geht es recht bunt zu: Privates, Religion (Freikirchen, Baptisten …), Politik, Religionsfreiheit, Theologie, Klima und Mitwelt, Mermaiding.
Die Beiträge im Blog sind verschlagwortet, sodass eine Suche nach Schlagwörtern möglich ist.
Themen: Glaube – Trans* – Menschenrechte – Computer – Politik
Siehe auch: Microblogging in sozialen Netzwerken.
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Statistisch gesehen gibt es in jeder Baptist*innen-Gemeinde mit 77 Mitgliedern und Freund*innen mindestens eine trans* Person.
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Was unterscheidet eigentlich Baptist*innen-Gemeinden von landeskirchlichen Gemeinden?
Sind sich diese Gemeinden sehr ähnlich oder sind sie sehr verschieden voneinander?
Weiterlesen: Was Baptist*innen-Gemeinden von Landeskirchen unterscheidet
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Ich bin eine evangelikale Christin. Links, progressiv, feministisch, queer, trans – aber eben auch evangelikal. Und damit von vornherein abgestempelt: rechts, konservativ, misogyn, queerfeindlich, islamfeindlich. Denn so sind Evangelikale doch, nicht wahr?
Und als freikirchliche Christin passe ich ohnehin besonders gut ins Bild, sind Evangelikale doch schließlich ein Freikirchen-Phänomen, nicht wahr?
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Ich gebe im Folgenden die Resolution des Bundesrates des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten und Brüdergemeinden) vom 15. Mai 2026 wieder:
Wir wissen um die Krisen dieser Welt wie den Klimawandel, das Artensterben, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, die Kriege, die ungerechte Verteilung der Güter, den Rassismus, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir müssen uns diesen Krisen und dem eigenen Anteil daran stellen.
Wir wissen, dass sich weltweit eine destruktive Machtpolitik durchsetzt, die auf Gewalt – insbesondere gegen Frauen – und Vernichtung baut. Ressourcen, die zwingend für den Schutz der Lebensgrundlagen eingesetzt werden müssten, fließen in Rüstungsgüter. Das Völkerrecht wird angegriffen und ist in Gefahr. Das betrifft sowohl die Menschenrechte als auch das Prinzip von Rechtsstaatlichkeit und die internationale Ordnung im Grundsatz.
Im Wissen um die Häufung dieser Rechtsbrüche und Gefahren in jüngster Zeit bekennen wir uns als Kirche zu den unveräußerlichen Menschenrechten, dem Recht kommender Generationen auf den Erhalt der Lebensgrundlagen und dem Recht unserer Umwelt auf Schutz und Bewahrung. Als Christinnen und Christen sehen wir uns in der Verantwortung, uns aus ganzem Herzen und mit aller Kraft (1) für das Globalwohl und die Menschenrechte zu engagieren. Wir bekennen unseren Glauben an Gott, dessen Geist die Liebe ist. Jedes Leben ist von Gott gegeben und gleich kostbar. Wir glauben an Jesus Christus, der auf der Seite der Entrechteten steht und folgen seinem Aufruf zu Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe.
Weiterlesen: Resolution des Bundesrates Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden 2026
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„Mein Kind ist trans, was nun?“
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Es gibt viele Gründe, aus denen Menschen in eine Freikirche gehen.
Nicht nur die Freikirchen sind sehr verschieden, sehr heterogen, auch die Gründe, einer solchen Gemeinde beizutreten, sind sehr unterschiedlich.
Manche bevorzugen freikirchliche Gemeinden etwa deshalb, weil sie oft evangelikaler und konservativer sind, weil es dort eher „rechtgläubig“ zugeht (manchmal dann doch eindeutig rechts-gläubig). Andere finden dort die „knallharten“ Predigten, die sie andernorts vermissen. Oder die klaren Worte, wie man leben soll, die „geistliche Führung“, einfache Antworten auf die Fragen des Glaubens und der Lebensführung. Sie haben Angst vor Zweifeln und bevorzugen Gemeinden, die scheinbar auf alles eine „bibeltreue“ Antwort haben (und nein, längst nicht alle Freikirchen sind so, aber es gibt viele von ihnen).
Wieder andere sind von der Gemeinschaft angezogen, vom Miteinander der Menschen dort. Freikirchliche Gemeinden sind oft familiärer als volkskirchliche Gemeinden. Sie leben häufig eine Willkommenskultur, in der Gäste gesehen und angesprochen werden (leider gibt es auch andere freikirchliche Gemeinden).
Andere sind halt schon immer dabei, wurden in eine freikirchliche Familie hineingeboren (das gilt nicht für mich, ich kam erst als junge Erwachsene dazu).
Für mich gibt es allerdings andere Gründe, aufgrund derer ich Freikirchlerin (und Baptistin) bin. Ich möchte meine Gründe im Folgenden kurz und knapp aufführen.
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In früheren Zeiten hatte ich Accounts in zahlreichen sozialen Netzwerken, schon in den 1990ern im IRC und im Usenet, auch die damaligen Web-Foren kann man dazu rechnen, später dann Facebook, Instagram, Twitter (ehe Musk es gekauft hat), Bluesky.
Heute findet man mich nur noch im Fediverse (wobei meine dortigen Accounts über eine sogenannte Brücke auch von Bluesky aus erreichbar sind).
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„Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid.“ (Philipper 4,7, BasisBibel)
Liebe Mit-Evangelikale, wie gütig ihr seid.
Nicht: wie hartherzig wir sind. Nicht: wie verurteilend wir sind. Nicht: wie streng wir sind. Nicht: wie „bibeltreu“ wir sind. Nicht: wie gesetzlich wir sind. Nicht: wie konservativ wir sind. Nicht: wie diskriminierend wir sind. Nicht: wie kulturkämpferisch wir sind. Nicht: wie rechthaberisch wir sind. Nicht: wie verletzend wir sind. Nicht: wir mörderisch wir sind. Nicht: wie empathielos wir sind.
Nein. Wie gütig, andere übersetzen: wie freundlich, wir sind.
Weiterlesen: Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid
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Als evangelikale Christin, die die Bibel ernst nimmt, kann ich nicht verstehen, dass so viele meiner Mit-Evangelikalen die sog. AfD wählen und deren Positionen übernehmen und sogar als vereinbar mit ihrem Glauben betrachten.
Was ist für evangelikale Christ*innen so anziehend am Rassismus, an der Islamfeindlichkeit, an der Transmisia, an der Ablehnung von Empathie und Nächstenliebe, die in der AfD weit verbreitet sind?
Was ist so anziehend an Menschenhass, an Diskriminierung, an Wutmenschen? Woher die rechts-gläubige Wut auf das „Gendern“, auf „Woke", auf progressive Männlichkeitsbilder, eine Wut, mit der man sich bei der AfD gut aufgehoben fühlt?
Woher die Angst vor Vielfalt, vor dem Anderen, dem „Fremden“?
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Die blaubraune – so muss man es mittlerweile ausdrücken – CDU/CSU ist die Alternative für Deutschland mit (so drückt es etwa Linnemann aus) „dem christlichen Menschenbild als DNA“.
Nichts an der CDU/CSU unter Merz, Spahn, Linnemann, Warken, Reiche usw. ist, so meine Überzeugung als evangelikale Christin, als „christlich“ zu bezeichnen.
Das Menschenbild dieser Parteien, ihr Programm, ihr Umgang mit Marginalisierten sind nicht christlich. Das „C“ ist Etikettenschwindel.
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Er spürte einen stechenden Schmerz, fasste sich an den Hals. Wer die Kugel abgeschossen hatte, konnte er nicht sehen. Er stellte sich vor, dass es vielleicht eine trans Frau war. Oder ein Schwarzer. Oder ein Demokrat. Dann wurde er ohnmächtig.