Blog-Posts zum Themenkreis Christlicher Glaube, einschließlich Bibel, Theologie, Freikirchen, Baptisten usw.
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„Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid.“ (Philipper 4,7, BasisBibel)
Liebe Mit-Evangelikale, wie gütig ihr seid.
Nicht: wie hartherzig wir sind. Nicht: wie verurteilend wir sind. Nicht: wie streng wir sind. Nicht: wie „bibeltreu“ wir sind. Nicht: wie gesetzlich wir sind. Nicht: wie konservativ wir sind. Nicht: wie diskriminierend wir sind. Nicht: wie kulturkämpferisch wir sind. Nicht: wie rechthaberisch wir sind. Nicht: wie verletzend wir sind. Nicht: wir mörderisch wir sind. Nicht: wie empathielos wir sind.
Nein. Wie gütig, andere übersetzen: wie freundlich, wir sind.
Weiterlesen: Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid
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Als evangelikale Christin, die die Bibel ernst nimmt, kann ich nicht verstehen, dass so viele meiner Mit-Evangelikalen die sog. AfD wählen und deren Positionen übernehmen und sogar als vereinbar mit ihrem Glauben betrachten.
Was ist für evangelikale Christ*innen so anziehend am Rassismus, an der Islamfeindlichkeit, an der Transmisia, an der Ablehnung von Empathie und Nächstenliebe, die in der AfD weit verbreitet sind?
Was ist so anziehend an Menschenhass, an Diskriminierung, an Wutmenschen? Woher die rechts-gläubige Wut auf das „Gendern“, auf „Woke", auf progressive Männlichkeitsbilder, eine Wut, mit der man sich bei der AfD gut aufgehoben fühlt?
Woher die Angst vor Vielfalt, vor dem Anderen, dem „Fremden“?
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Die blaubraune – so muss man es mittlerweile ausdrücken – CDU/CSU ist die Alternative für Deutschland mit (so drückt es etwa Linnemann aus) „dem christlichen Menschenbild als DNA“.
Nichts an der CDU/CSU unter Merz, Spahn, Linnemann, Warken, Reiche usw. ist, so meine Überzeugung als evangelikale Christin, als „christlich“ zu bezeichnen.
Das Menschenbild dieser Parteien, ihr Programm, ihr Umgang mit Marginalisierten sind nicht christlich. Das „C“ ist Etikettenschwindel.
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Er spürte einen stechenden Schmerz, fasste sich an den Hals. Wer die Kugel abgeschossen hatte, konnte er nicht sehen. Er stellte sich vor, dass es vielleicht eine trans Frau war. Oder ein Schwarzer. Oder ein Demokrat. Dann wurde er ohnmächtig.
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„Macht es euch zur Aufgabe, Fremde zu lieben“ und „vergesst nicht, Fremde zu lieben!“ – So können wir zwei Aussagen der Bibel in Römer 12,13 und Hebräer 13,2 übersetzen.
Das griechische Wort, das in beiden Versen (und im Neuen Testament auch nur dort) vorkommt und im Deutschen oft mit „Gastfreundschaft“ übersetzt wird, lautet philoxenia. Es setzt sich zusammen aus „philos“, was im Deutschen „lieben“ bedeutet (die freundschaftliche Liebe), und „xenos“, im Deutschen „fremd, Fremde*r“. Es ist geradezu ein Gegenbegriff zu „Xenophobie“, also die in Ablehnung begründete Angst vor Fremden.