„Mein Kind ist trans, was nun?“
Ganz einfach: Du liebst und unterstützt Dein Kind.
Du sagst Deinem Kind, dass Du es liebst und für es da bist. Du verwendest den gewählten Vornamen und das gewählte Pronomen. Du unterstützt Dein Kind bei allen Arztbesuchen, Behördengängen, Gesprächen an der Schule.
Du bist für Dein Kind da. Du akzeptierst es.
Es ist keine „Phase“.
Und ja, auf Dein Kind kommen schwere Zeiten zu, Probleme mit Ärzt*innen und Behörden, mit Lehrer*innen und Mitschüler*innen, Mobbing. Gerade darum braucht Dein Kind Deine volle Unterstützung und Deine bedingungslose Liebe.
In der Pubertät wird es sehr schwer werden für Dein Kind. Dann braucht es Deine Unterstützung ganz besonders.
Und nein, Du hast keinen Fehler gemacht. Dass Kinder trans werden, hat nichts mit der Erziehung zu tun oder mit Impfungen oder womit sonst. Es ist eine natürliche Variante der Geschlechtsentwicklung. Dein Kind war schon im Mutterleib trans. Es wurde nicht „trans gemacht“.
Dein Kind ist wunderbar. Sei ihm ein wunderbarer Elternteil.
Und freue Dich über das Vertrauen Deines Kindes, dass es sich Dir anvertraut hat. Erweise Dich dieses Vertrauens würdig. Es ist ein kostbares Geschenk.